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Installation von MT 3.3 - Beobachtungen

Sind die Vorkehrungen und Checks der Systemvoraussetzungen getätigt, wird MT rasch und zügig installiert. Ein modifizierter Dialog fragt erstmals nach dem Eurem Admin-Account.

Wer MT bisher installieren musste, brauchte dafür die Bekanntschaft von Melody, seines Zeichen Anhänger der Familie Nelson. Dies ist nun mit MT 3.3 vorbei. Bereits bei der Installation von MT wird der Anwender gefragt, wie der erste Admin-Nutzer von MT heißen soll. Damit ist der Anmelde-Dialog sogar noch um einiges besser als bei Wordpress. Denn dort muss ich mir jedes Mal das neue Passwort merken um darauf hin dann den Admin-Account auf meine Bedürfnisse einzustellen.

Doch bevor es zur Installation geht, sind wie üblich die Datenbank-Zugangsdaten in der mt-config.cgi einzutragen, der gesamte Upload zu bewältigen und die bekannten Zugriffsreichte für cgi-Dateien auf 755 und den statischen Pfad mt-static auf 777 zu setzen.

Die mt-config.cgi von MT 3.3. sieht sehr nackt und regelrecht leer aus. Konzentration wird hier auf die Vereinfachung der Angaben und eine leichte Installation gelegt. Professionelle Anwender wundern sich gewiss darüber. Warum, aber eines nach dem anderen.

Wertvoll ist es mit Sicherheit die Hinweise von 6A zu lesen, insbesondere die zur Installation und den wichtigsten Systemveränderungen:

  • Backup your database and files!
  • New minimum Perl version: 5.6.1
  • SQLSetNames for MySQL 3.x and 4.0.x users
  • Possible category/entry archive URL breakage
  • BigPAPI plugin incompatibility
  • Documentation for Movable Type 3.3

Ein Artikel von 6A geht darauf eindeutig ein. Perl bedarf einer neuen Grundversion, die zum Betrieb von MT erforderlich ist. Perl Version 5.6.1 und höher ist von Nöten, sonst nimmt MT die Arbeit gar nicht auf. Noch viel wichtiger aber scheint mir für viele Installationen der System-Parameter:

SQLSetNames 0

Ohne diesen Parameter bricht die Installation an einer bestimmten Stelle ab. Eben genau dann, wenn die mySQL-Version des Servers geringer als 4.01 ist. Schmerzhaft musste auch ich einen zweiten Anlauf nehmen, bevor ich die Installation in bewährt kurzer Art und Weise ohne weitere Eingriffe bewältigt hatte. Sinnvoll ist natürlich, vor der Installation nach wie vor mit dem mitgelieferten Tool mt-check.cgi den System-Check machen zu lassen. Bereits hier vor der Installation zu klären, ob und welche Module ggf. auf dem Server fehlen und nachinstalliert werden müssen oder sollten.

Die Überarbeitung der dirify-Routine aufgrund der länderspezifischen Anpassungen hat verursacht, dass es ggf. bei Nutzung des Tags MTEntryTitle für die Dateinamen-Generierung zu Fehlern bei der Umsetzung der Dateinamen kommen kann. Diesen Fehlern vorzubeugen gibt 6A entsprechende Hinweise unter eben genannter Adresse.

Einige Inkompatibilitäten sind ggf. auch bei der Verwendung des BigPAPI-Plugins zu erwarten. Durch die Überarbeitung von MT kann es ggf. zur Überlappung von einer Funktionalität kommen. Hier wird dann eine neue in Erstellung befindliche Version des BigPAPI-Plugins erforderlich sein.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass die Datenbank seitens des Providers Index-Rechte benötigt. Diese seit der Version 3.2 erforderliche Funktion hat mir bereits das eine oder andere Stirnrunzeln gekostet. Der eine Provider bekommt das hin. Beim anderen gibt es eben immer wieder einen Fehler. Eine Fehler-Ausschrift, die auf fehlende Rechte für die Admin-E-Mail xxx@localhost aufmerksam macht ist ein untrügerisches Zeichen, dass Ihr da mal nachschauen (lassen) solltet.

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